21. Mai 1909 Berta Hummel wird als drittes Kind von sieben Kindern in Massing an der Rott geboren.
1931 - 1934 Berta Hummel schließt im April 1931 ihr Studium als Klassenbeste ab und tritt ins Kloster ein. Im August 1933 wird sie eingekleidet und erhält den Namen Schwester Maria Innocentia. Am 30. August 1934 legt sie ihre Ordensgelübde ab. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählt auch der Zeichenunterricht an einer vom Kloster betreuten Schule. Aus ihrer großen Liebe zu Kindern erwachsen die Zeichnungen von spielenden Kindern – von Freunden aus der Kindheit und jenen, die zum Spielen in den Klostergarten kommen. Jetzt erst findet sie auch zu ihrem eigenen Stil. Eine erste Ausstellung ihrer Werke erregt Aufsehen, und bald stellen sich auch Verleger ein. So lernt Franz Goebel ihre Zeichnungen kennen. Mit den Meisterbildhauern Reinhold Unger und Arthur Möller aus seinen Ateliers prüft er die Möglichkeiten, die Zeichnungen in Figuren umzusetzen. Schließlich trifft er mit der Künstlerin und ihrer Oberin zusammen. Schwester Maria Innocentia selbst und ihr Orden, die Kongregation der Franziskanerinnen zu Sießen, autorisieren die W. Goebel Porzellanfabrik, die Zeichnungen als Vorlage oder Anregung zu verwenden.
1935 - 1946 Als Goebel 1935 die ersten Figuren auf der Messe in Leipzig vorstellt, beginnt die aufregende Geschichte eines internationalen Erfolges. Das Leben von Schwester Maria Innocentia Hummel erfüllt sich leider viel zu früh. Im November 1946 stirbt sie, erst 37jährig, an Tuberkulose. Ihre Kinderbilder leben jedoch in wunderbarer Weise in den M.I.Hummel-Figuren fort.
Bei jedem neuen Artikel begutachtet ein Sachverständigengremium aus dem Kloster zusammen mit Modelleuren, Meistermalern und Mitgliedern aus dem Management von Goebel, ob Artikel und Figur im Stil des Werkes und im Sinne der Künstlerin geschaffen wurden.
Es ist wieder ... ZEIT FÜR HUMMEL !!! Feiern Sie mit uns und der Manufaktur Rödental GmbH 100 Jahre M.I. Hummel !!!
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